Ein Bad wird barrierefrei

Das Stichwort „barrierefreies Bad“ verbinden sicherlich viele direkt mit der Lebenssituation von pflege-oder hilfsbedürftige Menschen.

Dabei ist ist ein barrierefreies Bad für alle sinnvoll, die es komfortabel und modern lieben. Das Kernelement bildet hier zumeist eine ebenerdige Dusche. Sie sieht nicht nur top aus, sondern ist auch ein bedeutender Schritt, um Ihr zukünftiges Bad in eine komfortable Wellness-Oase zu verwandeln. Umständliches Hineinklettern in die Duschwanne gehört ab sofort der Vergangenheit an! Ein rutschfester Bodenbelag macht zudem herkömmliche Badematten überflüssig. Und durch eine Runddusche, die an die Wand angeklappt werden kann, sparen Sie zusätzlich auch noch Platz. runddusche

So beinhaltet „barrierefrei“ gleich drei unschlagbare Vorteile: Sie werten Ihr Bad optisch ungemein auf und gewinnen gleichzeitig einen in herkömmlichen Badezimmern nie zu erreichenden Komfort. Und nicht zuletzt nutzen Sie bereits heute den Komfort, der Ihnen später eine altersgerechte Nutzung Ihres Bades ermöglicht.

Profitieren Sie von unserer Erfahrung – wir beraten Sie gern!

Das barrierefreie Bad – komfortabel und altersgerecht

Was ist barrierefrei?

waschbecken Barrierefreies Bad - ToilettensitzLicht und Wärme, die Höhe von Lichtschaltern und Türklinken, die Aufschlagrichtung und die Durchgangsbreite von Türen und der Dusche sind allgemeine Forderungen.

Was die sanitären Einrichtungen angeht, betreffen die Anpassungen insbesondere WC, Waschbecken, Dusche und Badewanne. Höhenverstellbare oder höhere WC-Schüsseln mit beidseitigen Stützgriffen, Badewannenlifter und andere Hilfsmittel erleichtern das Benutzen. Das Waschbecken soll unterfahrbar sein. Die Dusche muss ohne Schwelle erreichbar sein und der Planer sollte auch die Möglichkeit des nachträglichen Einbaus einer Badewanne anstelle der Dusche prüfen.

Die Planung von WC, Waschbecken und Dusche und den damit verbundenen Elementen wie Stützgriffen, Handtuchhaltern oder Abtrennungen ist dabei eine unserer Leistungen.

 

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Die Kernfunktion der alters- und rollstuhlgerechten Nutzung eines Bades liegt in der schwellenlos erreichbaren Dusche. Der Vorteil der Dusche ist, dass das unfallträchtige Einsteigen in die Badewanne entfällt. In eine Dusche können ältere Menschen mühelos hineingehen, ein Hocker ermöglicht das Waschen im Sitzen.

IMG_8354_1Auch an den Bodenbelag stellt der Badumbau besondere Anforderungen. Nässe kommt unvermeidlich auf den Boden, fast immer vermengt mit Seifenschaum. So hat der Belag bei Feuchtigkeit rutschfest und rau zu sein, damit sich der Nutzer auch bei wenig Licht tastend orientieren kann.

 

Die finanziellen Zuschüsse ...

...  für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes des Pflegebedürftigen werden von der Pflegekasse geleistet.

Der Zuschuss beträgt max. 4000,00 Euro. Er kann ohne einen Eigenanteil des Pflegebedürftigen gewährt werden.

Bezuschusste Maßnahmen sind:

  • Einbau eines nicht vorhandenen Bades/WC
  • Armaturen
  • Badewanneneinstiegshilfen (Änderung der Bausubstanz)
  • rutschhemmende Bodenbeläge, besonders in der Dusche
  • Duschplatz, wenn eine Badewanne nicht mehr genutzt werden kann
  • Höhenanpassung von Einrichtungsgegenständen
  • höhenverstellbarer Waschtisch
  • höhenverstellbares WC

 

 

Sprechen Sie mit uns bereits in der Planungsphase. Profitieren Sie von unserer Erfahrung und lassen Sie sich viele hilfreiche Produkte in unserer Badausstellung in Ruhe erklären und vorführen. Auf Basis einer Ortsbesichtigung klären wir die Voraussetzungen für einen Umbau und machen Ihnen ein Angebot.

Für die Beantragung des Zuschusses reichen Sie dann das Angebot bei Ihrer Krankenkasse ein und beantragen des Zuschuss.

Ein Fallbeispiel könnte wie folgt aussehen:

  • unterfahrbares Waschbecken
  • Badewanneneinstiegshilfe
  • ebenerdige Dusche und Duschwand
  • Toilettensitzerhöhung
Fallbeispielkosten: 4.500 Euro
Zuschuss: 4.000 Euro
Eigenanteil:  500 Euro